5 Gefahren, denen Schweißer ausgesetzt sind

By | 13. November 2019

Das Schweißen erfreut sich einer großen Beliebtheit und zählt im Bereich der Metallbearbeitung zu den meistverwendeten Verfahren überhaupt. Vielfach sind es gerade Neulinge, die sich einfach ein Schweißgerät kaufen und loslegen.

Gefahren beim Schweißen

Über die Gefahren machen sich allerdings nur die wenigsten Gedanken. In diesem Artikel soll es genau darum genauer gehen. Wir möchten Ihnen die fünf ganz großen Gefahren aufzeigen, denen Schweißer ausgesetzt sind.

1. Brandgefahr und Explosion

Beim Schweißen kann es durchaus heiß werden und einige der größten Gefahren sind Brandgefahr und Explosion. Dies passiert vorwiegend bei gebrauchten Geräten, denn oftmals sind hier die Leitungen oder Schläuche nicht mehr dicht.

Infolge kann es passieren, dass Sauerstoff oder Brenngas austritt und dadurch kann es zu einer Explosion kommen. Schweißer sollten dementsprechend darauf achten, vor dem Schweißen den Arbeitsplatz zu prüfen und die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen umzusetzen.

2. Elektrische Gefahr

Beim Schweißen gibt es eine weitere Gefahr, die vor allen Dingen bei Elektro-Schweißgeräten auftritt. Nicht selten passiert es, dass bei den elektrisch betriebenenen Geräten die Isolierung unterbricht.

Aus diesem Grund sollten Sie als Schweißer in jedem Fall darauf achten, dass Sie auf keinen Fall mit der Elektrode in Berührung kommen. Wenn Sie ein Elektro-Schweißgerät nutzen, sollten Sie zudem auf einen weiteren Aspekt achten.

So ist es wichtig, dass zwischen dem Boden, dem zu bearbeitendenden Werkstück und dem Schweißgerät eine vernünftige Isolierung besteht. Zudem sollten Schweißer vor dem Beginn sicherstellen, dass eine entsprechend passende Schutzkleidung getragen wird. Auch eine Isoliermatte kann hilfreich sein und die elektrische Gefahr auf ein Minimum reduzieren.

3. Schadstoffe

Eine weitere Gefahr beim Schweißen stellen die Schadstoffe dar. Das Problem beim Schweißen besteht darin, dass es nicht nur einen, sondern mehrere unterschiedliche Schadstoffe gibt. Welche beim Schweißen entstehen, dass hängt von dem ausgewählten Schweißverfahren ab.

Auch der Einsatzbereich ist ein Faktor, der nicht zu verachten ist. Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, sollten Sie die Schweißspannung möglichst gering halten. So wird der Schadstoffausstoß minimiert.

Darüber hinaus ist es empfehlenswert, den Schweißstrom nicht zu hoch einzustellen und für eine gut belüftetet Umgebung zu achten.

4. Optische Strahlung

Schweißer sind einigen Gefahren ausgesetzt und dazu zählt auch die optische Strahlung. Insbesondere beim Lichtbogenschweißen schaut die Lage so aus, dass nicht ungefährliche UV-Strahlen entstehen. Dadurch kann es zu Schäden im Gesicht und an den Händen kommen. Auch Augenverletzungen sind möglich.

Optische Strahlung beim Schweißen

Aus diesem Grund empfiehlt sich das Tragen von entsprechender Schutzkleidung. Dazu zählen insbesondere der Körper und die Augen, weshalb eine entsprechend hochwertige Brille für die Augen ein Muss darstellt.

5. Lärm

Nicht zuletzt und das ist Gefahr Nummer fünf, ist Lärm ein ständiger Begleiter beim Schweißen. Während der Bearbeitung der Werkstücke werden teilweise 85 dB und mehr erreicht. Wenn ein Schweißgerät also entsprechend zu laut ist und überdurchschnittlichen hohen Lärm verursacht, sollten Sie in jedem Fall einen Gehörschutz in Betracht ziehen.

Dementsprechend gibt es eine Vielzahl an Gefahren, die beim Schweißen lauern.

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